Über elorich
elorich ist aus meinem eigenen Familienalltag entstanden.
Als meine Kinder größer wurden und wir nicht mehr diesen klaren Wickelkommoden-Bereich hatten, sondern alle zusammen ein Badezimmer geteilt haben, wurde mir bewusst, wie unruhig und unlogisch viele Pflegeprodukte eigentlich sind.
Eine Seife für meine Tochter. Ein anderes Produkt für meinen Sohn. Unsere Produkte für uns Erwachsene. Feuchttücher an der Toilette. Duschgele, Waschprodukte, Verpackungen, Versprechen — und irgendwann die Frage:
Warum brauchen wir im selben Zuhause eigentlich so viele verschiedene Produkte für dieselbe Routine?
Ich wollte nicht mehr ständig überlegen müssen, ob ein Produkt für Kinderhaut in Ordnung ist. Ob es zu aggressiv ist. Ob mein Kind sich damit auch das Gesicht waschen kann, wenn die Haut trocken oder empfindlich ist. Oder ob ich für jede kleine Situation wieder ein neues Spezialprodukt brauche.
Und diese Frage kam nicht nur einmal. Sie kam bei trockenen Hautstellen. Bei Lippenpflege. Bei Badezusätzen. Bei kleinen Hautirritationen. Bei Produkten, die irgendwo im Bad standen und bei denen ich mich gefragt habe: Ist das wirklich sanft genug? Woher kommt das Produkt eigentlich? Was ist da drin? Ist es das Beste, was ich der Haut meiner Kinder — und auch meiner eigenen — im Alltag anbieten möchte?
Der Moment, in dem es besonders deutlich wurde
Besonders deutlich wurde es für mich beim Thema Toilettenhygiene.
Als Baby wird Reinigung sehr bewusst begleitet. Welche Feuchttücher? Welche Pflege? Welche Inhaltsstoffe? Alles soll sauber, sanft und sicher sein. Und sobald Kinder auf die Toilette gehen, wird vieles plötzlich improvisiert: trockenes Toilettenpapier, etwas Wasser, wenn es gerade passt — oder Feuchttücher, die offen herumliegen, nicht schön aussehen und bei denen ich mich gefragt habe, was da eigentlich drin ist.
Diesen Bruch fand ich schwierig.
Ich wollte Pflegeprodukte entwickeln, denen ich selbst vertrauen kann. Sanft genug für empfindliche Kinderhaut. Sinnvoll genug für Erwachsene. Schön genug, um sichtbar im Badezimmer zu stehen. Und klar genug, um nicht noch mehr Unruhe in den Alltag zu bringen.
Denn Pflege ist für mich eine Form von Verantwortung. Für mich selbst, für meine Kinder und für die Menschen, die im selben Zuhause leben. Sie ist nicht nur ein Produkt. Sie ist Fürsorge. Eine kleine, alltägliche Entscheidung dafür, womit wir unsere Haut berühren — und was wir lieber weglassen.
Naturkosmetik ohne Dogma
Ich glaube nicht, dass alles immer natürlich sein muss. Wenn Haut medizinische Hilfe braucht, braucht sie medizinische Hilfe. Punkt.
Aber ich glaube daran, dass tägliche Pflege bewusster, reizärmer und sinnvoller sein kann. Dass es Inhaltsstoffe aus der Natur gibt, die die Haut im Alltag gut unterstützen können. Und dass man Pflege so formulieren kann, dass sie nicht überladen ist, sondern klar, sanft und verlässlich.
Für mich bedeutet Naturkosmetik nicht, möglichst viele schöne Pflanzenbegriffe auf ein Etikett zu schreiben. Es bedeutet, Inhaltsstoffe sorgfältig auszuwählen und jedes Produkt so zu entwickeln, dass es im Alltag wirklich Sinn macht.
Nicht alles muss hinein. Nur das, was eine Aufgabe hat.
Weniger Produkte. Mehr Ruhe.
elorich ist aus dem Wunsch entstanden, Familienpflege ruhiger, schöner und sinnvoller zu machen — ohne unnötige Produkte, ohne laute Verpackungen und ohne das Gefühl, ständig neu entscheiden zu müssen.
elorich steht für weniger, aber besser.
Für Produkte, die Routinen vereinfachen, statt sie komplizierter zu machen. Für Pflege, die nicht nur für eine Person im Haushalt gedacht ist, sondern für gemeinsame Alltagsmomente. Für Kinder und Erwachsene. Für sensible Haut. Für Badezimmer, die nicht noch lauter werden müssen.
Ich möchte keine Marke mit unendlich vielen Produkten aufbauen. Ich möchte kleine Helfer entwickeln. Schöne Upgrades für den Alltag. Produkte, die eine bestehende Routine besser machen.
Eine ruhigere Basis. Eine schöne Grundlinie. Ein sanfter Standard für tägliche Pflege.
Denn ich glaube: Äußere Ruhe kann innere Ruhe unterstützen. Auch im Badezimmer. Auch nur für einen kleinen Moment.
Warum ich elorich gegründet habe

elorich ist auch ein sehr persönlicher Schritt für mich.
Ich habe BWL studiert, viele Jahre im Einkauf gearbeitet und kenne die Kosmetikbranche, Lieferketten, Hersteller, Qualitätsanforderungen und regulatorische Abläufe aus meiner beruflichen Erfahrung.
Mit der Naturkosmetikentwicklung habe ich ursprünglich eher aus Interesse begonnen. Ich wollte verstehen, wie Produkte aufgebaut sind, wie Rohstoffe zusammenspielen und warum eine Formulierung funktioniert — oder eben nicht.
Je mehr ich mich in natürliche Rohstoffe und ihre Wirkstoffe eingelesen habe, desto beeindruckter war ich. Davon, was Pflanzen, Öle, Hydrolate und andere natürliche Inhaltsstoffe für die Haut leisten können, wenn man sie sinnvoll auswählt und nicht einfach nur möglichst viel in ein Produkt packt.
Dadurch wurde mir viel klarer, wie viele Entscheidungen in einem Produkt stecken — und wie bewusst man sie treffen kann.
Ich möchte keine Chemikerin oder Laborentwicklerin ersetzen. Das ist nicht mein Anspruch. Aber ich wollte verstehen, was hinter einem Produkt steht. Nicht nur auf der Vorderseite. Sondern in der Rezeptur, in der Auswahl der Rohstoffe, in der Frage, warum etwas enthalten ist — oder eben nicht.
Mit der Zeit wurde mir klar, dass ich meine Erfahrung und meine Kenntnisse in etwas Eigenes stecken möchte. In eine Marke, die aus meiner Haltung heraus entsteht.
Eine Marke, die nicht allen gefallen muss.
Und das ist in Ordnung.
elorich ist für Menschen, die ruhige, sinnvolle und schöne Produkte suchen. Für Familien, die weniger Produkte wollen, aber bessere. Für Menschen, die bewusst entscheiden, aber nicht perfekt sein wollen.
Der Name
Der Name elorich setzt sich aus den Namen meiner Kinder zusammen: Eloise & Richard.
Das ist kein Marketinggedanke. Sie sind das Herz der Marke.
Ich habe elorich zu einem großen Teil für sie gegründet. Für meine Familie. Und für andere Familien, die sich mehr Vertrauen, mehr Klarheit und mehr Ruhe in ihren täglichen Routinen wünschen.
Familie verstehe ich dabei weit: nicht als festes Bild, sondern als Menschen, die füreinander sorgen — egal, wie sie leben, lieben, wohnen oder zusammengehören.
Ein sanfter Standard für tägliche Pflege.